Aloveria

Aloe Vera :: Geschichte

Schon im Altertum waren die wohltuenden Eigenschaften der Aloe im Orient und im Mittelmeerraum bekannt. Es heißt, Cleopatra war so attraktiv, weil sie das Gel der Aloe verwandte. Außerdem wird gesagt, dass Aristoteles Alexander dem Großen empfahl, vor seinem Feldzug nach Osten die Insel Socotra zu erobern, um sich dort die Aloe zu beschaffen, mit der die Wunden, die seine Truppen bei den Kämpfen erleiden könnten, geheilt werden könnten. Die älteste Beschreibung der Pflanze ist auf dem ägyptischen Papyrus von Ebers, aus dem Jahre 1500 v. Chr., zu finden. Dort werden detailliert über 12 verschiedene auf Aloe Vera beruhende Heilmittel aufgeführt. Und später, Im 1. Jahrhundert n. Chr. gab Dioskorides in seinem griechischen Herbarium eine ausführliche Beschreibung der Aloe Vera, mit ihren medizinischen und kosmetischen Eigenschaften.

Die Araber, die bemerkenswerte Konquistadoren waren, hatten sie bei ihren Kampagnen dabei, und ließen bei Beendigung der Neueroberung große Anbauten davon zurück. Es wurde sogar versucht, diese gen Norden hin auszudehnen, allerdings hielt die Pflanze der Kälte des Winters nicht stand. In Anbetracht der Schwierigkeiten, Aloe zu verwahren und zu erhalten, gerieten ihre wohltuenden Effekte allmählich in Vergessenheit, und sie wurde durch andere Heilmittel ersetzt.

Im Mittelalter beschränkte sich die Verwendung der Aloe auf die des getrockneten Saftes, der, dank seines hohen Gehalts an Aloin, heilende und keimtötende Eigenschaften aufweist.

Im 20. Jahrhundert kam man dann auf die frühen Anbauten der Pflanze zurück, und stellte ihre Wirksamkeit bei Verbrennungen durch Röntgenstrahlen fest. Allerdings gelang es erst in den fünfziger Jahren, ihren Saft und ihr Gel zu stabilisieren.

Auf den Kanarischen Inseln ist die Aloe Vera Linné (Aloe barbadensis Miller) eine autochthone Pflanze, dessen breites Heilspektrum schon in uralten Zeiten genutzt wurde. Christoph Kolumbus hatte auf seinen Reisen in die Neue Welt kanarische Aloe dabei, um die Epidemien an Bord zu bekämpfen. Und auch die Chroniken aus der Zeit der Eroberung der Inseln berichten von dem Gebrauch, den die Ureinwohner von diesem Gewächs machten.

Die Qualität der kanarischen Aloe-Arten ist ausgezeichnet. Die auf dem Archipel herrschenden, mehr oder weniger konstanten Temperaturen und Feuchtigkeitsbedingungen, die natürliche Helligkeit und die geringen Niederschläge sind nämlich ideale Voraussetzungen für das Wachstum dieser Pflanzen, die eine Konzentration an Wirkstoffen aufweisen, die überdurchschnittlich hoch ist.

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